FK-Autor1 19. September 2009
Der Poweriser ist so etwas wie das ultimative Funsport-Gerät. Entwickelt in der Luft- und Raumfahrtindustrie (die Sprungfedern z.B. wurden von Luftfahrtunternehmen hergestellt), ist der Poweriser eine Waffe gegen Bewegungsmuffel aller Art und Langeweile im Herbst. Die Gesamtkonstruktion besteht aus Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff. Durch das Zusammenspiel der verwendeten Hi-Tech-Werkstoffe werden hohe Sprünge und eine gigantische Schrittweite von bis zu zum Kinderspiel. Allein mit gemütlichem Joggen per Powerisern können selbst Sprint- und Hürdenläufer von Sonntagsathleten überholt werden. Wegen der direkten Montage an den Fuß, der festen Doppelschnallenverbindung sowie einer festen Verbindung unterhalb des Knies ist der Poweriser eigentlich nur eine Verlängerung des eigenen Beines. Der Schwerpunkt liegt genau unterhalb des Fußes, ebenso wie beim normalen Gehen & Laufen. Profis Es gibt sogar ein Modell nur für Kids! Ausgelegt ist es auf ein Gewicht zwischen 30 kg und 50 kg. Bei den Erwachsenen gibt es die Gewichtseinteilungen von 50 kg bis 70 kg, 70kg bis 90 kg und 90 kg bis 120 kg. Der Kaufpreis liegt etwa bei 200 Euro (Kinderausführung) bis ca. 350 Euro für die Erwachsenen. Außerdem gibt es Pakete, in denen die Schutzausrüstung gleich mit dabei ist. Wem das zu teuer wird, der kann sich die Känguru-Schuhe je nach Angebot auch stundenweise ausleihen. Da bei solcher Kraftentwicklung auch Sturzgefahr besteht, ist es in jedem Fall ratsam und auch Pflicht, eine Schutzausrüstung zu tragen – bestehend aus Helm-, Knie- und Ellenbogenschonern (ähnlich wie beim Inline-Skating).
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FK-Autor1 8. September 2009
Einer der neuesten Trends kommt aus Amerika: Warum immer wieder Inline-Skater an- und ausziehen, wenn es auch einfacher geht? Dachte sich der Skateboarder Roger Adams aus Tacoma Ende der 90er Jahre und experimentierte wenig später mit einzelnen Rollen, die er direkt an der Sohle ganz normaler Schuhe anzubringen versuchte. Er brauchte mehrere Versuche, aber dann funktionierte es: rollen, gleiten, gehen, springen und skaten in einem.
Heute sehen sie aus wie normale Sneakers, doch hebt man die Zehenspitzen, verwandeln sie sich in ein hippes Sportgerät. Wer „Heelys“ trägt, kann zwischen Gehen und Rollen wechseln, ohne dabei die Schuhe ausziehen zu müssen. Denn in die Ferse des Turnschuh-Wunders ist eine Rolle integriert, die im Handumdrehen ein- und ausgeklickt werden kann. Modische Sneakers werden so zu mobiler Footwear. Ein Heeler ist praktisch wie ein Skateboarder, mit ähnlichen Bewegungen und hohen Geschwindigkeiten – nur ohne Board. Alle nötigen Grundtechniken wie das Fahren einer geraden Linie können Heely-Anfänger in ein paar Minuten lernen. Wer jedoch richtig cruisen oder Tricks machen will, braucht ungefähr 4-5 Wochen Zeit.
Technische Besonderheiten der Schuhe: zusätzlich verstärkt und deshalb gelenkschonende Fersen, ständig weiterentwickelte Rollen für bessere Balance und Sicherheit, so genannte „Fat-Wheels“ – die breiter sind und ein besseres Gleichgewicht beim Gleiten ermöglichen – sind sehr gut geeignet Einsteiger, für Cracks und professionelle Stunts sind Megawheels im Angebot, die mit einem größeren Durchmesser höhere Geschwindigkeiten garantieren
Anfangen können Kids auf jeden Fall mit dem Schulalter. Rechtlich gelten auf Straßen die Bestimmungen der StVO für „fahrzeugähnliche Geräte“ (fäG´s), also solche Sportgeräte mit Rädern & Rollen. Bei jedem Actionsport ist Sicherheit wichtig, deshalb gilt gerade am Anfang: eine Schutzausrüstung muss immer dabei sein! Dann folgen Sicherheitscheck (sitzen die Rollen richtig in den Schuhen) – die Balance finden – Rollen – Bremsen üben – die Trickkiste.
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