Informationen ber 'Bad doberan'

Woher kommt eigentlich das Wasser, das wir trinken? – Auf ins Doberaner Quellental

FK-Autor1 28. August 2010

Wenn ihr einmal Lust auf einen langen Spaziergang, fast schon eine Wanderung habt, dann müsst ihr eure Eltern zu einer Entdeckungstour zum Doberaner Quellental überreden. Denn genau dort kommt das Trinkwasser her, dass man in Flaschen abgefüllt im Supermarkt kaufen kann.
Das idyllische Tal, das sogar einen eigenen Tempel aus Stein hat, liegt in der Nähe von Hohenfelde. 1906 ließ der damalige Besitzer des Gutes Glashagen die zahlreichen natürlichen Quellen untersuchen, und es stellte sich heraus, dass es sich um ein wohlschmeckendes Mineralwasser handelte, das zum Trinken geeignet war und auch noch sehr gut schmeckte. Seit 1908 wird es als Tafelwasser genutzt, und sein Name “Glashäger” ist seit 1910 vom “Kaiserlichen Patentamt” geschützt. Auffallend ist der prächtige Baumbestand des tief eingeschnittenen Tals und die Pflanzenvielfalt, die auf dem schattigen Waldboden gedeiht. Wanderer können das Quellental auf verschiedenen kleinen Wegen durchqueren.

Pandinos Welt an der Ostsee

FK-Autor1 10. Mai 2010

Liebe kleine Gäste,

wart ihr schon einmal Dschungelkönig oder Dschungelprinzessin? Ich kann euch zeigen wie das geht! Denn ich wohne schon seit einer Weile in einem kleinen Reich voller exotischer Tiere und Pflanzen. Durch das große Bambustor kommt ihr mitten hinein in die Pandinowelt, wo viele bunte Spielideen warten. Eure Eltern dürfen auch mit hinein und unter Palmen und Sonnenschirmen sitzen – aber das Sagen haben wir. In der Geburtstagsecke gibt es für jedes Geburtstagskind einen eigenen Thron, und ich persönliche bringe Kuchen, Wunderkerzen und ein Geschenk vorbei. Ich bin schon sehr neugierig, welches euer Lieblinsplatz wird: ein Versteck zwischen tropischen Palmen, die mächtige Vulkanrutsche oder vielleicht ein kleines Ruderboot mitten im See?

Selbstverständlich dürfen die Großen auch mit durch das Bambustor, wo auf 3.200 qm der größte Indoor-Spielpatz weit und breit auf fröhliches Kinderlachen wartet. Fast alle Attraktionen sind auch für Erwachsene begehbar, und wenn zwischendurch eine Spielpause eingelegt wird, kann man vom Restaurant direkt in Pandinos Reich schauen. Hier dürfen die Lütten über 15 Knüller erobern: das Mega-Klettergerüst, Klettervulkan und Wabbelberg, Riesenrutsche und Kartbahn, den See mit kleinen Paddelbooten, Geschicklichkeitsspiele, die Hüpfburg „Snappy“ oder das Trampolin, die Wii-World oder den Sommer-Außenbereich mit großer Sonnenterrasse.
Alle Informationen und den Anfahrtsweg findet ihr unter www.pandino-mv.de.

Im Museum sind die Kinder los…

FK-Autor1 16. Januar 2010

Nach dem Sommer ist vor dem Sommer. Aber dazwischen liegen ein paar Wochen und Monate, in denen es man sich lieber drinnen als draußen gemütlich macht. Allerdings können Kinder auch bei Schmuddelwetter die Natur erforschen! Moderne Museen in Meck-Pomm laden Kinder und Erwachsene zu einer Expedition durch die Natur ein. Beliebt und bekannt bei Jung und Alt sind das Ozeaneum in Stralsund sowie das Müritzeum in Waren. Im Experimentarium im Ostseeheilbad Zingst wird der Wissensdurst der kleinen Forscher durch Ausprobieren gestillt. Und im Museum zur Stadtgeschichte von Bad Doberan darf man ”merkwürdige” Gegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert begutachten: Gemälde, medizinische Geräte, Zier- und Gebrauchsgegenstände, Mobiliar, Reiseutensilien, Gepäckstücke, Kleidung und Bademoden. Sie machen sichtbar, wie das sommerliche Strandleben an der Ostsee in früheren Zeiten ausgesehen hat.

Wie kam die Bäderbahn “Molli” zu ihrem Namen?

FK-Autor1 11. Januar 2010

Zur Entstehung des Namens “Molli” gibt es viele Geschichten, von denen allerdings keine wirklich nachgewiesen ist. Am schönsten ist wohl die folgende Anekdote, die sich so oder so ähnlich in Bad Doberan zugetragen haben soll:
Vor mehr als 100 Jahren reiste eine alte Dame mit ihrem kleinen dicken Mops namens “Molli” nach Bad Doberan. Natürlich wollte auch sie gern mit der neu eröffneten Dampfeisenbahn von Bad Doberan nach Heiligendamm fahren. Doch ihr Mops war unter keinen Umständen zum Einsteigen zu bewegen. Plötzlich riss der kleine Kerl bellend aus. Erschrocken rief die alte Dame: “Molli, bliev stahn!” (Plattdeutsch: Molli, bleib stehen!) Doch nicht etwa der freche kleine Mops hörte auf diesen Ruf. Ein kurzer, kräftiger Ruck ging durch den gerade angefahrenen Zug, es quietschte und knirschte. Der Lokführer hatte geglaubt, er und seine Bahn wären gemeint und hatte deshalb eine Vollbremsung eingeleitet. Der Zug stand – und fortan hieß die kleine Bäderbahn im Volksmund “Molli”.

Die Bäderkultur im Doberaner Möckelhaus

FK-Autor1 7. April 2009

Das Stadt- und Bädermuseum Bad Doberans zeigt ausgewählte Exponate aus der Geschichte der Stadt sowie den Anfängen
der Bäderbewegung in Heiligendamm. Zu sehen sind neben einer ganz bemerkenswerten Sammlung von Grafiken mit historischen Ansichten von Doberan-Heiligendamm aus dem 18. und 19. Jahrhundert Gemälde, medizinische Geräte, Zier- und Gebrauchsgegenstände, Mobiliar, Reiseutensilien, wie Gepäckstücke und Kleidung, Bademoden u.v.a.m.
An einer Multimediasäule kann man sich darüber hinaus einen Einblick in die Entstehungsgeschichte anderer Seebäder an Nord- und Ostsee verschaffen.
Sehr anschaulich und spannend auch für Kinder, die vielleicht noch gar nicht wissen was genau ein “Bäderurlaub” eigentlich ist und trotzdem gerne in der Ostsee planschen…