Kröpelin

Kröpelin
besticht durch seine gute Anbindung nach Rostock, Wismar oder Lübeck entstehen hierfür einzigartige Möglichkeiten, und es lässt sich der gesamte Ostseeküstenbereich bis nach Schleswig-Holstein erkunden.

Das heutige Kröpelin geht auf die frühe Siedlung Crapelin zurück, die wohl im 12. Jahrhundert angelegt wurde und 1250 Stadtrecht bekam. An der Handelsroute zwischen den Hansestädten gelegen, brachte es die Stadt zu einem gewissen Wohlstand. Da vor allem Fachwerkhäuser entstanden, herrschte jedoch hohe Brandgefahr, so dass die Stadt mehr als einmal durch Feuersbrünste verwüstet wurde.
Daneben haben die Truppendurchzüge des Dreißigjährigen Krieges und auch spätere Kriege Kröpelin stark in Mitleidenschaft gezogen. Schon früh wurden in der von Handel und Handwerk geprägten Stadt Mühlen errichtet, die auch heute noch vom Tun vergangener Generationen erzählen. Die berühmteste ist die 1906 erbaute Holländerwindmühle, auch bekannt als “die versenkbare Mühle.” Seit 1990 ist vieles aufwändig restauriert worden, vor allem das Rathaus und der Marktplatz.

Daneben gibt es in Kröpelin noch einiges mehr zu erleben. So können Sie mit dem Fahrrad die nahe gelegene Kühlung erkunden. In diesem Gebiet finden Sie, was es an der Ostsee sonst selten gibt: Berge. In der Tat handelt es sich bei der Kühlung um ein dicht bewaldetes, hügeliges Moränengebiet nahe der Küste. In der Nähe gibt es einige Golfplätze, und zum Ostseetauchen können Sie einen der begehrten Schnupperkurse nutzen.
Auf keinen Fall darf man den Molli, die Bad Doberaner Dampfbahn, verpassen. Diese bringt Sie in gemächlichem Tempo zur ältesten deutschen Galopprennbahn und ins älteste deutsche Seebad Heiligendamm. Endstation ist Bahnhof Bad Doberan. diese frühere herzogliche Sommerresidenz kann mit einigen Sehenswürdigkeiten vergangener Jahrhunderte aufwarten.

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